TOP 8 der Möglichkeiten des entspannten Networkings

Networking, manchmal eine willkommene Abwechslung und manchmal notwendiges Übel. Drumherum kommt – ob angestellt oder selbständig – keiner! Oft fällt es sogar leichter, sich in entspannter Atmosphäre fachlich auszutauschen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, den Austausch mit dem Angenehmen zu verbinden.

Hier die TOP 8 der Möglichkeiten, sich unkompliziert mit anderen auszutauschen und zu vernetzen:

Beim Mittagessen

Never lunch alone! Es mag Leute geben, die ohnehin kaum eine Pause machen und während des Essens – die Stulle in der rechten Hand – noch kauend am Vortrag arbeiten. Lassen Sie das. Sie tun sich damit nichts Gutes. Die Mittagspause bietet einerseits die Möglichkeit, sich während des Arbeitstages guten Gewissens zu entspannen und ist andererseits ein Füllhorn für Netzwerk-Möglichkeiten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Verabreden Sie sich doch mal mit unterschiedlichen Kollegen beim Italiener um die Ecke. Oder in der Kantine. Nicht nur mit denen aus dem eigenen Büro, sondern vielleicht auch mit dem Anwaltskollegen aus der Sozietät zwei Blocks weiter, mit denen Sie sonst nur telefonieren. Einfach entspannt 2-3 Tage vorher zum Hörer greifen und verabreden. Was hält Sie davon ab?

Geburtstag von Kollegen

In vielen Büros ist es üblich, dass das Geburtstagskind Einen ausgibt: ob kleine Kuchenrunde, Sektumtrunk am Freitagmittag oder Eis für Alle bei heißen Sommertemperaturen. Man kennt in der Regel alle Kollegen, die an derartigen Runden teilnehmen. Allerdings bietet so ein Event auch die Möglichkeit, mal ein lockeres Schwätzchen mit denen zu halten, die man sonst eher nur rein fachlich spricht.

Konferenz oder Fortbildung

Ob eine gemeinsame, stundenlange Bahnfahrt, der Lunch oder ein Absacker an der Hotelbar: Situationen, in denen man mit dem oder den Kollegen in lockerer Atmosphäre zusammensitzt, gibt es bei Konferenztagen und auf Fortbildungen zu Hauf. Und überhaupt: dass man – ggf. sogar mehrere Tage am Stück – vom Frühstück bis in den Abend zusammen ist, führt zwangsläufig zu Gesprächen unterschiedlicher Art, die man miteinander im Büro so in der Regel nie führen würde.

Im Bildungsurlaub

Auch der Bildungsurlaub kann dem Networking dienen. Und das Netzwerken muss dabei ja längst nicht immer nur in der eigenen Nische sein, sondern sollte auch mal branchenübergreifend stattfinden. Wenn der Legaltech-Crack sich auf der re:publica mit dem Marekting-Profi austauscht und sie ihre Schnittmengen entdecken, kann das höchst interessant werden!

Die Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier ist ein Networking-Klassiker. Am Nachmittag lockern sich bereits die ersten Schlipse und es liegt eine gewisse Vorfreude in der Luft. Bald hat man es geschafft, das Jahr. Und was versinnbildlicht das besser, als die jährliche Weihnachtsfeier? Die Stimmung ist vorweihnachtlich und für ein paar Stunden sind – gefühlt – alle irgendwie eine große Familie. Glühweinselig wird dem Marketing-Kollegen das “Du” angeboten, der Partner stösst mit der ReFa an und die Arbeit ist mal für ein paar Stunden nebensächlich. Solche Zusammenkünfte erlauben es dann auch, einfach mal über das Hobby und die Familie zu sprechen. Oder eben auch nicht! Wer möchte, kann natürlich auch die Gespräche über das aktuell besonders komplexe Mandat weiterführen (wenn die Beteiligten Lust drauf haben). Es soll ja in Kanzleien so einige Workaholics geben, die nicht anders können….

Neue Kollegen

Sie sind neu im Büro? Das ist ein zweischneidiges Schwert. Die Möglichkeiten, die sich bieten, hängen einerseits davon ab, wie entspannt die Firma bzw. Ihre Kollegen sind und andererseits davon, wie entspannt Sie selbst sind. Als Neuer hält man sich ja tunlichst erstmal etwas zurück und “schnuppert” in den ersten Wochen in die Atmosphäre im neuen Büro hinein. So bekommt man heraus, wie der Hase läuft. Auch und gerade zwischenmenschlich. Sofern das Büro modern und die Atmosphäre entspannt ist bzw. die Kollegen offen sind, werden diese auch auf Sie zukommen und Ihnen die Lunch-Möglichkeiten der näheren Umgebung präsentieren. Umgekehrt bringen neue Kollegen auch neue Gesprächsthemen mit an den gemeinsamen Mittagstisch und brechen die gewohnte Routine erfrischend auf. Das bietet auch alten Hasen eine neue Möglichkeit, wieder aktiver ins kollegiale Miteinander einzusteigen.

Netzwerken auf Xing

Xing ist das Netzwerk schlechthin. In der DACH-Region noch immer der Vorreiter, bietet Xing gute Möglichkeiten, sich zu vernetzen. Ob mit Kollegen, Nachbarn, Familienmitgliedern oder Ihrem Haus-und-Hof-Klempner, vernetzen Sie sich mit Allen, die Sie kennen (und wenigstens einigermaßen sympathisch finden). Dank individueller Einstellungsmöglichkeiten können Sie genau justieren, wer welche Infos, zum Beispiel Geburtsdatum, E-mail-Adresse o.ä., über Sie lesen kann. Aber: nutzen Sie es auch. Sich anzumelden und dann mit 10 Kontakten über Jahre herumzudümpeln, ist unnütz.

Networking auf LinkedIn

Wer ein internationales Business-Netzwerk sucht, kommt an LinkedIn nicht vorbei. Aber nicht nur das: an LinkedIn kommt eigentlich keiner vorbei, der beabsichtigt, intensiv zu Netzwerken. Xing mag ja in Deutschland der Platzhirsch sein, bietet aber in verschiedener Hinsicht deutlich weniger Möglichkeiten als LinkedIn. Man kann z.B. bei LinkedIn eigenen Content kreieren und sein Profil somit mit eigenen – auf LinkedIn geschriebenen – Artikeln anreichern. Auf Xing kann man hingegen bloß Links teilen und die Kommentare der Kontakte sind in der Regel spärlich. Das macht die Plattform vergleichsweise steif und unpersönlich. Bei LinkedIn rückt mehr und mehr der Content in den Vordergrund. Man kann auch Hashtags setzen und danach suchen.

 

Die richtigen Netzwerker nutzen LinkedIn nicht nur für’s Networking, sondern mindestens ebenso zur Information. Wer mit Englisch keine Probleme hat, kann den interessantesten Personen – national und international – folgen. Da die Inhalte weitestgehend professionell gehalten und die Mitglieder mit Klarnamen dort verzeichnet sind, unterscheidet sich LinkedIn entsprechend von Facebook, dient aber auch als gute Ergänzung. Vielleicht ist die Handhabung erst einmal etwas neu, aber das ist ja mit quasi jeder Online-Plattform so. Man sollte erstmal “warm” werden und sich unbedingt mit den Grundfunktionen, den notwendigen Einstellungen sowie dem Datenschutz beschäftigen. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich an einen Kollegen (!) wenden, der dort schon länger aktiv ist und sich auskennt. Das Schöne: im Gegensatz zu Xing gibt es bei LinkedIn deutlich weniger Karteileichen und Fakes.

 

Sie sehen, es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich mit Kollegen und Gleichgesinnten – fachlich, aber auf Wunsch auch privat – auszutauschen. Begrenzen Sie Ihren Austausch nicht auf den Freundeskreis, sondern lassen Sie sich auch beruflich inspirieren. Und bedenken Sie: vielleicht sind Sie mal an einem Jobwechsel interessiert. Dann kann ein gutes Netzwerk in kurzer Zeit wahre Wunder bewirken. Stichwort Vitamin B. Und denken Sie dran: mit dem Netzwerken soll man nicht erst beginnen, wenn man ein Netzwerk braucht, denn dann ist es meist zu spät und man wirkt schlimmstenfalls bedürftig. Also: los geht’s!

 

 

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